Laufen und Mobility sind gute Freunde. Wenn Du die Freundschaft pflegst, wird niemand verletzt.

Laufen mit Stil – das Konzept

Du willst besser laufen? Dann lerne, Dich besser zu bewegen!

Laufen mit Stil kombiniert Laufen und Mobility: neben der Videoanalyse und der individuellen Anpassung Deines Laufstils ist das Erweitern Deiner Bewegungsintelligenz und Deines aktiven Bewegungsumfanges das zweite Standbein meines Konzepts.

Laufstilanalyse

Der erste Schritt ist die Analyse Deines Laufstils mit Hilfe von Videoaufzeichnungen. Die bewegten Bilder sind über Deinen Laufstil hinaus aufschlussreich: mit ihrer Hilfe lassen sich muskuläre Dysbalancen und asymmetrische Belastungen aufdecken. So wissen wir, an welchen Stellen wir ansetzen können.

Mobility

Der Bewegungsintelligenz wird (nicht nur) im Laufsport zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Mobility-Training hilft Dir dabei, Deine grundlegende und auf das Laufen ausgerichtete, aktive Bewegungsfähigkeit  zu erweitern, es bringt Abwechslung in Dein Training und sorgt für Verletzungsprophylaxe.

 

Mit meinem Konzept adressiere ich unter anderem folgende Herausforderungen:

 

Herausforderung 1: Zu wenig Bewegung im Alltag

Tiefe Hock - Laufen mit Stil

Wann hast Du zum letzten Mal gehockt statt zu sitzen?

Wir sitzen zu viel und bewegen uns zu wenig und zu einseitig. So lässt sich diese Herausforderung in aller Kürze beschreiben. Unser Körper ist ein Wunderwerk der Evolution und passt sich sehr schnell an unsere Lebensumstände an, im Positiven wie im Negativen. Deshalb ist es kein Problem, mit wenig oder keiner Bewegung zu überleben.

Aber Achtung: auch Sportler, die nach Feierabend noch für 1, 2 Stunden ihrem Sport nachgehen sind nicht vor dieser Herausforderung gefeit. Wenn du 10 Stunden Sport in der Woche treibst, sind das gerade mal 6% Deiner Zeit. Bewegung geht weit über Sport hinaus und gehört deshalb zurück in Deinen Alltag. Mehr Bewegung sorgt nicht nur für größeres Wohlbefinden sondern auch für ein besseres Körpergefühl. Durch die bessere Ansteuerung der einzelnen Muskeln steigt wiederum der Trainingseffekt beim Sport.

Du weißt nicht, wie Du mehr Bewegung in Deinen Alttag integrieren sollst? Bei der Anmeldung für meinen Newsletter erhältst Du meine 15 Tipps für mehr Bewegung im Alltag.

Herausforderung 2: Zu frühe Spezialisierung

Du hast Dich dazu entschlossen, mehr Sport zu machen und ZACK: schon triffst Du auf die nächste Herausforderung: eine zu frühe Spezialisierung. Da Laufen Dir gut gefällt, gehst Du laufen. Das ist das, was Du gerne und immer wieder tust. Ok, vielleicht arbeitest du das Lauf-ABC auch ein bis zwei Mal im Monat mehr oder weniger freiwillig ab. Aber so richtig Spaß macht Dir das nicht, oder? Vom Mobilisierungs- und Kräftigungstraining ganz zu schweigen.

Spezialisierung - Laufen mit StilHinzu kommt, dass Du aufgrund der allgemeinen Lebensumstände Dysbalancen und Asymmetrien in verschiedenen Bereichen Deines Körpers entwickelt hast, die Dir merklich (früher) oder unmerklich (später) Probleme bereiten werden.

Dein Körper ist also aus bewegungstechnischer Sicht nicht auf das Laufen ausgelegt – zumindest nicht nach seiner Anpassung an die modernen Lebensumstände. Diese zu frühe Spezialisierung ist vergleichbar mit dem Hausbau: Du fängst das Bauen des Hauses allerdings beim Dachstuhl an und nicht beim Fundament.

Mobility-Training hilft Dir dabei, ein grundlegendes (und spezielles) Bewegungsrepertoire aufzubauen und bietet Dir die Möglichkeit, Dein sportliches (und bewegungstechnisches) Potential voll zu entfalten. Es ist eine der Säulen von Laufen mit Stil.

 

Herausforderung 3: Zu oft, zu schnell, zu weit

Diese Herausforerung lauert überall. Überall? ÜBERALL! Ich kenne niemanden, der von sich behaupten kann, noch nie über das Trainingsziel hinausgeschossen zu sein. Selbst an der Deutschen Sporthochschule, wo man um die enorme Wichtigkeit der Regeneration nicht nur weiß, sondern sie sogar empirisch belegt, überlasten sich Studenten jedes Semesters immer wieder aufs Neue. Höher, schneller, weiter – zu oft, zu schnell, zu weit.

„80% der Beschwerden im Laufsport resultieren aus einem Missverhältnis zwischen der Belastbarkeit des Bewegungs- und Stützapparates und der Beanspruchung durch den Sport“ (Engelhardt et al, 2003). Diese Studie belegt es eindrucksvoll: Läufer wollen zu schnell zu viel erreichen und überlasten dabei ihren Bewegungs- und Stützapparat. Mit meinem Konzept helfe ich Dir, Deinen BEWEGUNGS- und Stützapparat auf die Belastung durch das Laufen vorzubereiten und so dauerhaft mit Freude und velertzungsfrei zu laufen.